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Schulprogramm

Schulprogramm der Schule im Saaletal – GS Oldendorf

Kurzfassung:

Das gesamte Schulprogramm wird fortlaufend überarbeitet und regelmäßig von der Gesamtkonferenz beschlossen. Die hier veröffentlichte Kurzfassung enthält Informationen, die von besonderer Wichtigkeit für Eltern und Schüler sind. Das aktuelle Gesamtschulprogramm kann auf Wunsch in der Schule eingesehen werden.

Allgemeines:

Die Schule im Saaletal unterrichtet Kinder aus den Ortschaften Oldendorf, Osterwald, Benstorf, Quanthof und Ahrenfeld.

Wir sind eine Offene Ganztagsschule von 08:30 bis 16:00 Uhr (freitags 15:30Uhr)

Der Anteil von ausländischen oder anderen, nicht deutschsprachigen Kindern ist sehr gering.

Diese wenigen Schülerinnen und Schüler konnten bisher problemlos integriert werden.

Toleranz gegenüber anderen Kulturen und Religionen ist bei uns selbstverständlich.

Das Stammkollegium besteht aus 8 Lehrerinnen und Lehrern und 3 pädagogischen Mitarbeiterinnen.

Hinzu kommt die Schulsekretärin, der Hausmeister, 1 assistierende Mitarbeiterin und 2 Frauen, die sich sehr gewissenhaft um die Reinlichkeit unserer Schule kümmern.

Seit dem Schuljahr 2004/05 besteht in der Gemeinde Salzhemmendorf ein Konzept der sonderpädagogischen Grundversorgung., d.h. , dass Grundschulkinder mit sonder-pädagogischem Förderbedarf nicht mehr in die Schule für Lernhilfe nach Coppenbrügge gehen, sondern integrativ an den Grundschulen beschult werden.

Wir sind darum bemüht, in den Jahrgängen 3 oder 4 eine mehrere Tage umfassende Klassenfahrt zu machen.

Was unsere Schule von anderen Schulen unterscheiden mag, ist der Schwerpunkt Lesen.

Wir verfügen über eine gut ausgestattete, gut angenommene und laufend aktualisierte Schülerbücherei und machen regelmäßig Veranstaltungen rund ums Lesen.

Die Schule hat sich das Ziel gesetzt, den Kindern eine ausgeglichene, fundamentale Ausbildung als Grundstock für die weitere Schullaufbahn zu vermitteln. Auf ein besonderes, schulindividuelles Profil wird darum bewusst verzichtet. Wir halten es für besonders wichtig, die Unterrichtsinhalte, z.B. durch häufige Unterrichtsgänge möglichst lebensnah zu gestalten, damit sie im Langzeitgedächtnis der Kinder verankert werden.

1.1 Daraus resultiert das Leitbild unserer Schule:

„Wer hohe Türme bauen will, muss lange beim Fundament verweilen; wir machen fit für eine globalisierte Welt“

Wir als Grundschule vermitteln den Kindern eine ausgeglichene, fundamentale Ausbildung als

Grundstock für die weitere Schullaufbahn und verzichten bewusst auf Schwerpunktbildung

in einzelnen Bereichen. Wir sehen es als unsere Hauptaufgabe an, ein solides Fundament zu

schaffen, das allen zukünftigen Anforderungen standhält.

Wir helfen den Kindern dabei, das Lernen zu lernen und arbeiten gemeinschaftlich und zielgerichtet zusammen.

  • Wir fördern besonders das Lesen, denn Lernen ohne Lesen ist undenkbar
  • Wir pflegen den Erhalt einer gewaltfreien Schule.
  • Uns ist gegenseitige Toleranz und Weltoffenheit wichtig.
  • Wir suchen außerschulische Lernorte auf.
  • Wir präsentieren unsere Schule in der Öffentlichkeit und suchen eine offene Zusammenarbeit mit allen am Schulleben beteiligten.

1.3 Informationen rund um das Thema Schulanmeldung/Einschulung

Die seit dem 6.8.2009 wirksame Kooperationsvereinbarung zwischen der Schule im Saaletal sowie den Kindergärten Oldendorf und Osterwald regelt verbindlich das formelle Verfahren rund um das Thema Schulanmeldung.

2. Unterrichtszeit / Betreuung:

Anfangs- und Schlusszeiten haben wir in Absprache mit dem Schulträger und den anderen Schulen des Fleckens den örtlichen Gegebenheiten angepasst.

Die Betreuung findet in den Betreuungsräumen im Untergeschoss Altbau statt.

Das inhaltliche Spektrum der Betreuung beinhaltet vorwiegend Lesen/Vorlesen, Spielen, Bewegungsübungen und Hausaufgaben anfertigen.

3. Umsetzung:

Die Meldung zur Betreuung ist verbindlich mit An- und Abmeldung, da sonst, unter dem Aspekt der Aufsichtspflicht, leicht der Überblick verloren geht.

Die Angebote in der Betreuung können mit den Lehrkräften abgestimmt werden. Die Betreuungskraft leistet ihre Arbeit jedoch in eigener pädagogischer Verantwortung. Folgende Angebote sind u.a. möglich: Basteln, Malen, Kneten, Lesen und Vorlesen, Singen, Spielen drinnen und draußen, Erkundungen und weitere freizeitliche Aktivitäten. Frau Schumacher kann an den Konferenzen der Schule teilnehmen und sich in den Ausschüssen auch aktiv beteiligen.

3.1 Zur Verteilung der Unterrichts- und Betreuungszeiten:

Unsere Kernzeit ist von tägl. 7:30 Uhr bis 16:00 Uhr ( freitags bis 15:00 Uhr)

Anwesenheitspflicht ist nur während der Unterrichtsstunden lt. Stundenplan.

3.2 Abweichungen von der Kern- und Unterrichtszeit

3.2.1 An den Zeugnisausgabetagen endet der Unterricht nach der 3. Stunde um 10:40 Uhr.

Betreuung erfolgt an diesen Tagen nur auf Antrag.

3.2.2 Bei schlechter Witterung entscheiden im Zweifelsfall die Eltern, ob sie ihre Kinder zur Schule schicken.

3.2.3 Wenn Kinder mit einem konfessionell bedingten Anspruch auf Unterrichtsbefreiung ganz oder stundenweise fehlen, ist dieses der Schule seitens der Eltern vorher in geeigneter Form mitzuteilen.

3.3 Nachmittagsbetreuung

Die Nachmittagsbetreuung umfasst folgende Angebote:

  • Mittagessen als Wahlleistung
  • Hausaufgabenhilfe
  • Spiel und Beschäftigung
  • Zusätzliche AGs

4. Schulordnung

1. Schulbeginn

Komm frühestens 10 Minuten vor Unterrichtsbeginn zur Schule!

Die Betreuungskinder gehen ab 7:30 Uhr sofort in den Betreuungsraum.

2. Treppenhaus und Flur

Ob hinauf oder herab – du musst rechts gehen.

Gehe langsam und leise, damit du den Unterricht nicht störst!

3. Klassenräume

Halte deinen Platz in der Klasse ordentlich und sauber!

Überprüfe nach dem Unterricht, ob du nichts vergessen hast (Jacke, Tasche .....)! Zerstöre nichts mutwillig! Deine Eltern müssen den Schaden bezahlen.

4. Toiletten

Musst du einmal zur Toilette, so hinterlasse sie sauber!

Vergiss auch nicht, dir die Hände zu waschen!

5. Unterricht

Schüler und Lehrer haben Anspruch auf einen störungsfreien Unterricht. Halte dich

an die vereinbarten Klassenregeln!

6. Pausen

Wenn es nicht regnet, gehen in den Pausen alle Kinder auf den Pausenhof.

Du darfst den Schulhof nicht ohne Erlaubnis der Aufsicht verlassen.

Verhalte dich rücksichtsvoll deinen Mitschülern gegenüber – Gewaltspiele und Beleidigungen sind verboten!

Wenn sich ein Kind verletzt hat, verständige sofort die Aufsicht.

Das Klettern auf Bäume ist verboten!

Die Rutsche darf nur zum Herunterrutschen benutzt werden; es wird kein Sand auf die Rutschfläche geschmissen!

Wirf alle Abfälle immer in die Mülleimer!

Wirf im Winter auf dem Schulgelände keine Schneebälle!

Für die Schaukel gilt folgende Regel: 1. Pause Kl 1 u. 2 / 2. Pause Kl 3 u. 4.

Für das Fußballspielen gilt folgende Regel: 2. Pause Kl 1 u. 2 / 1. Pause Kl 3 u. 4.

Regenpause ist in den Klassenräumen.

7. Bushaltestelle

Laufe nicht auf den Parkplatz und stelle dich in der Schlange an, wenn der Bus kommt!

8. Spätbetreuung nach Schulschluss

Wenn du Betreuungskind bist, musst du nach Unterrichtsschluss zunächst in die Pause und dann sofort in den Betreuungsraum gehen.

9. Fahrrad fahren auf dem Schulhof ist verboten.

10. Handys sind in der Schule und auf dem Schulgelände ausgeschaltet im Ranzen

aufzubewahren.

Verstöße gegen die Schulordnung werden mit Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen

geahndet.

5. Konzepte

5.1 Vertretungskonzept:

Das Budget der Schule für die Vertretung berechnet sich wie folgt: Anzahl der Schüler und Schülerinnen x 0,15 Stunden = Stunden pro Woche; Stunden pro Woche x 40 Wochen = Stunden pro Schuljahr

Wir verfügen in der Regel über 2 Vertretungskräfte, was 8 Wochenstunden entspricht.

Wenn möglich und zumutbar, werden Unterrichtsausfälle aus der Vertretungsreserve vertreten.

Wenn der Unterrichtsausfall vorhersehbar ist, bereitet die/der zu vertretende Kollegin/Kollege die Stunden vor; ist das nicht möglich, trägt die/der entsprechende Fachkollegin/Kollege der Parallelklasse die Verantwortung dafür, dass der zu vertretende Unterricht inhaltlich korrekt vorbereitet wird.

Da unabhängig von der wirklich zu vertretenden Stundenzahl immer mindestens 3 Stunden anzurechen sind, wird versucht, bei weniger als 3 Stunden wie unter 5.1.2 zu verfahren.

Ansonsten wird die zusätzliche Vertretungsstunde zum Teamteaching genutzt.

Sollte eine Vertretung durch Vertretungslehrkräfte nicht möglich sein, wird von Kolleginnen und Kollegen nach den Vorgaben des Erlasses „Flexibler Unterrichtseinsatz“ vertreten.

Die aus Vertretungsunterricht resultierende Mehrarbeit wird dokumentiert und über die Vertretungsreserve ausgeglichen. Die Schulleitung führt ein fortlaufendes Plus-/Minuskonto. Die Terminierung des Stundenausgleichs bedarf der Zustimmung der Schulleitung und kann in besonderen Fällen (z.B. Unterrichtsausfall) auch angeordnet werden.

Bei Ausfall für ca. 4 Wochen wird eine Feuerwehrlehrkraft beantragt; darüber hinausgehend eine Springerlehrkraft.

Sollte aus stundenplantechnischen Gründen kein Vertretungsunterricht möglich sein, werden die Schülerinnen und Schüler der betroffenen Klasse(n) auf andere Klassen klassenstufennah verteilt und dort mit unterrichtet oder unterrichtsergänzend betreut.

Ist der/die Schulleiter/in krank oder dienstlich verhindert, vertritt ihn/sie der/die von ihm bestimmte Stellvertreter/in. Bei dienstlichen Terminen während der Schulzeit sollte der/die Schulleiter/in mobil erreichbar sein.

Es ist sicher zu stellen, dass bei Abwesenheit des/der Schulleiter/in während der Unterrichtszeit immer eine Lehrkraft aus dem Kollegium die Gesamtverantwortung trägt. Ist der/die Stellvertreter/in, z.B. wegen Teilzeit, während Teilen des Unterrichtsvormittages nicht anwesend, so wird für den entsprechenden Zeitraum die Verantwortung an eine andere Lehrkraft weitergegeben, die bis zur 6. Stunde in der Schule ist.

Kann wegen besonderer Umstände keine Lehrkraft bestimmt werde, hat automatisch die dienstälteste Lehrkraft die Gesamtverantwortung.

5.2 Förderkonzept:

„Jedes Kind in der Grundschule hat einen Anspruch darauf, gefördert und gefordert zu werden. Die Grundschule bietet dafür die Erfahrungs- und Lernmöglichkeiten, entwickelt Grundqualifikationen für das selbstständige Arbeiten, gleicht Defizite aus und unterstützt die Schülerinnen und Schüler bei unterschiedlichen Lernschwierigkeiten. Im Vordergrund stehen dabei Differenzierungsmaßnahmen im gemeinsamen Klassenunterricht. Daneben können auch klassen- und / oder jahrgangsübergreifende Gruppen für ein differenziertes Angebot ihren eigenen Stellenwert haben“ (Verlässliche Grundschule – Niedersachsen macht Schule).

Beginnend mit der 1. Klasse machen wir eine Lernstandsfeststellung auf einem normierten Feststellungsbogen für alle Kinder, dessen Ergebnisse in eine Klassenliste übertragen werden.

Die Klassen-/ Förderkonferenz trifft sich anschließend grundsätzlich vierteljährlich, und beschließt die Fördermaßnahmen für die entsprechenden Kinder, dokumentiert auf dem Förderplan.

Verantwortlich für die Dokumentation ist der/die Klassenlehrer/-in, vorgenommen wird sie durch den/die Fachkollegen/-in. Die Klassenleitung führt die Elterngespräche, evtl. unter Hinzuziehung des/der Fachkollegen/-in.

Eine allgemeine Förderung kann nur im Rahmen der üblichen Differenzierungsmaßnahmen im Unterricht stattfinden, eine besondere Förderung erfolgt im Rahmen der Möglichkeiten durch im Stundenplan ausgewiesene Förderstunden und den Einsatz der Vertretungslehrkräfte, bzw. der Assistenzkräfte, soweit diese dazu in der Lage sind, im Teamteaching.

5.2.1 Umsetzung:

Seperate Förderstunden sind nur in den sog. Überhangstunden möglich. Die Anzahl der Förderstunden richtet sich demnach nach den jeweiligen „Ist“ im lfd. Halbjahr.

5.2.1.1 Dokumentation:

Dokumentationsgrundlage ist zunächst die Lernstandsfeststellung, später die Beobachtungen der Entwicklungen im Lesen, Rechtschreiben und Rechnen. Diese Beobachtungen sind Aufgabe aller Lehrkräfte. Dokumentiert wird in TLH.

Festgestellte Defizite aus der Vorschulzeit müssen im Rahmen der Möglichkeiten aufgearbeitet werden.

5.2.1.5 Leistungsbeurteilung:

Grundsätzlich unterliegen auch die Schülerinnen und Schüler mit Schwierigkeiten im Lesen, Rechtschreiben und Rechnen den geltenden Maßstäben der Leistungsbewertung.

Die Klassenkonferenz kann aber im Rahmen der Erörterung der Lernentwicklung eine individuelle Beurteilung vornehmen, wie z.B.:

stärkere Gewichtung des Mündlichen, Klassenarbeiten mit geringerem Schwierigkeitsgrad oder zeitweiser Verzicht auf die Bewertung von Klassenarbeiten.

5.2.1.6 Zeugnisse:

Die Abweichungen von den geltenden Maßstäben der Leistungsbewertung sind im Zeugnis zu vermerken.

Allein Probleme im Rechtschreibung dürfen kein Grund sein, eine Schülerin / einen Schüler nicht zu versetzen oder den Übergang in eine weiterführende Schule davon abhängig zu machen.

5.2.1.7 Zusammenarbeit mit den Erziehungsberechtigten:

Die Erziehungsberechtigten sind über die Fördermaßnahmen zu unterrichten und bei der Förderung unterstützend einzubeziehen.

Bei Verweigerungshaltung seitens der betroffenen Eltern, lässt sich der /die Klassenlehrer(in), dieses schriftlich bestätigen oder durch die Förderkonferenz feststellen und stellt die besondere Förderung zu Gunsten anderer Kinder bei dem betreffenden Kind ein.

5.3 Hausaufgabenkonzept

In den Kernfächern sollte normalerweise nach jeder Stunde eine sinnvolle Hausaufgabe gegeben werden, die entweder übenden oder vorbereitenden Charakter hat.

Eltern sind dazu verpflichtet, dafür zu sorgen, dass die Hausaufgaben angefertigt werden.

Zumindest die übenden Hausaufgaben sollten so abgefasst sein, dass sie möglichst ohne fremde Hilfe zu leisten sind.

Sie sollten insgesamt im täglichen Durchschnitt eine halbe Stunde nicht überschreiten.

Die Klassenleitung holt sich diesbezüglich regelmäßig Rückmeldung von den Eltern (z.B. Elternabend) und stimmt sich mit den anderen in der Klasse unterrichtenden Lehrkräften ab.

Hausaufgaben sind seitens der Lehrkraft an die Tafel zu schreiben oder zu diktieren und regelmäßig zu kontrollieren.

Es liegt im Ermessen der Lehrkraft, ob und wie falsche oder unvollständig gemachte Hausaufgaben berichtigt, bzw. vervollständigt werden.

Von Freitag zu Montag und über die Ferien werden keine Hausaufgaben aufgegeben.

Nicht angefertigte Hausaufgaben werden von der Lehrkraft im Klassenbuch vermerkt.

Den betroffenen Schüler/innen ist Gelegenheit zur Nachlieferung zu geben.

Bei Schüler/innen, die häufig ihre Hausaufgaben vergessen, liegt es im Ermessen der Lehrkraft, sie durch Nachsitzen nachholen zu lassen.

Die Eltern sind darüber zu informieren und eine qualifizierte Aufsicht ist zu organisieren.

Bei Schüler/innen, die regelmäßig ihre Hausaufgaben vergessen oder sogar verweigern, ist durch Elterninformation mit dem von der Schule entwickelten Vordruck (Hausaufg.doc) vorzugehen. Die Konsequenzen ergeben sich aus dem Inhalt.

Ständiges Vergessen / Verweigern von Hausaufgaben ist eine Form der Leistungsverweigerung und als solche bei der Zeugniszensurenfindung zu berücksichtigen.

5.4 Medienkonzept

Die Schule verfügt über einen PC-Raum mit 10 Schüler-PCs und 1 Lehrer-PC, alle mit Internetzugang.

Bei Nutzung stell die Lehrkraft im Rahmen ihrer Möglichkeiten sicher, dass keine jugendgefährdenden Internetseiten aufgerufen werden.

Für die 3. und 4. Klassen wird jedes Halbjahr eine PC-AG angeboten.

Allen Schüler/innen besuchen mindestens ein Halbjahr diese AG.

Am Ende der AG gibt es den sog. Computerführerschein.

Neben der üblichen Einführung sind u.a. folgende Inhalte in der AG abzuarbeiten:

  • Hoch- und Herunterfahren des PCs
  • Arbeit mit Word (Texte verfassen)
  • Installation von und Arbeit mit Lernsoftware
  • Nutzung des Internets (z.B. Blindekuh und ausgesuchte Internetseiten)
  • Verfassen und Senden von eMails

Die Schule verfügt über eine eigene Schülerbücherei, in der sich die Schüler/innen Kinder- und Sachbücher kostenlos ausleihen dürfen. Die Bücherei ist jeden Schultag geöffnet. Eine Ausleihe über die Ferien ist auch möglich.

Verantwortlich für die Bücherei ist die Kollegin Zelck. Etatwünsche für die Bücherei sind vorrangig zu behandeln.

Zusätzlich zu dem Angebot der Schulbücherei verfügen die meisten Klassen noch über Klassenbüchereien.

5.7 Prävention vor Tabak-, Rauschgift- und Alkoholmissbrauch

Die Gefahren von Tabak und Alkoholmissbrauch sind im Rahmen des Sachunterrichtes der Klassen 3 und 4 in geeigneter Form zu behandeln. Zur Ergebnissicherung wird eine verbindliche Lernzielkontrolle geschrieben, die als Nachweis im Ordner Klassenarbeiten und bei den Klassendokumenten zum Schuljahresende aufbewahrt wird.

5.8 Beschwerderegelung

5.8.1 Beschwerden von Kindern und Eltern

Beschwerden von Kindern und Eltern werden ernst genommen.

  • Wenn Kinder sich über eine Lehrkraft beschweren möchten, wenden sie sich zunächst direkt an diese und versuchen, den Konflikt zu regeln.

Haben sie davor Angst, können sie auch als Vermittler/in den/die Klassenlehrer/in, eine Person ihres Vertrauens oder den/die Schulleiter/in einschalten.

  • Wenn Eltern sich über eine Lehrkraft beschweren, wenden sie sich zunächst an diese persönlich. Sollte der Konflikt so nicht ausgeräumt werden können, wenden sie sich an die Schulleitung oder, als Vermittler, an die Elternvertreter. Bevor der/die Schulleiter/in zu der Sachlage Stellung nimmt, hält er/sie erst Rücksprache mit dem/der Kolleg/in. Anschließend versucht die Schulleitung, in einem gemeinsamen Gespräch zu vermitteln und den Konflikt auszuräumen. Wenn nötig, können zu einem Vermittlungsgespräch, auch weitere Lehrkräfte geladen werden, die zur Klärung beitragen könnten. Wenn ein/e Kolleg/in es für nötig hält, kann er/sie auch die Personalvertretung zu dem Vermittlungsgespräch mitbringen. Sollte eine Beilegung des Konfliktes in der Schule nicht möglich sein, steht es den Eltern frei, sich an die Landesschulbehörde zu wenden. Beschwerdegespräche Eltern-Lehrkraft sollten in einem Kurzprotokoll festgehalten werden, Schlichtungsgespräche mit der Schulleitung werden auf jeden Fall protokolliert. Das Protokoll ist auf Wunsch jedem der Beteiligten auszuhändigen und wird der Schülerakte beigefügt.

5.8.2 Beschwerden aus dem Kollegium

Beschwerden über Kolleg/innen oder Schulleitung sollten unter dem Motto - „Es ist besser mit jemandem zu sprechen, als über ihn.“ – offen besprochen werden. Personalvertretung und Schulleitung nehmen hier gleichermaßen die Vermittlerrolle ein. Die Harmonie im Kollegium sollte immer Vorrang vor individuellen Interessen haben.

  • Genau wie Eltern und Schüler/innen das Recht haben, bei Beschwerden über Lehrer/innen und Schule ernst genommen zu werden, haben auch Lehrer/innen das Recht, mit Beschwerden über Eltern und Schüler/innen ernst genommen zu werden und können diesbezüglich von der Schulleitung entsprechende Unterstützung erwarten.

5.9 Gesundheitsförderung

Um Entedank herum wird in den 1. Klassen ein Kleinprojekt unter dem Motto „Gesundes Frühstück“ unter Mithilfe der Klassenelternschaft gemacht. Das Projekt ist im Klassenbuch in geeigneter Form kenntlich zu machen.

Jeweils nach den jährlichen Besuchen des Gesundheitsamtes zur Zahnprophylaxe ist das Thema „Gesunde Ernährung“ im Unterricht zu aktualisieren.

Weitere themenbezogene Unterrichtsinhalte ergeben sich aus den Lehrplänen.

In der Klasse 3 oder 4 wird das Thema Ernährung -> Gesundheit noch einmal ausführlich behandelt.

Bei Schulveranstaltungen und bei Klassenfesten ist darauf zu achten, dass es immer ein Alternativangebot mit Obst und Gemüse gibt.

Beim Pausenangebot dürfen keine überzuckerten Getränke oder Snacks im Angebot sein.

5.9.1 Gesundheitsschutz / Arbeitssicherheit

Verantwortlich für die Einhaltung der Vorgaben für den Gesundheitsschutz und die Arbeitssicherheit sind Schulleitung und Sicherheitsbeauftragte/r.

Die Schule und das Schulgrundstück sind grundsätzlich rauchfreie Zonen. Das gilt gleichermaßen für Lehrer/innen, Eltern und sonstige Besucher. Externe Personen sind bei Verstoß gegen diese Regelung freundlich, aber bestimmt darauf hinzuweisen.

Jeweils auf der 1. Gesamtkonferenz des Schuljahres bekommen unter dem Top „Belehrungen“ die Klassenlehrer/innen ein Formblatt zur Gefahrenvermeidung. Der Inhalt ist zeitnah mit den Kindern zu besprechen, das Formblatt ins Klassenbuch zu kleben und mit einem entsprechenden Erledigungsvermerk zu versehen.

Zur Einschulung werden Eltern über meldepflichtige Krankheiten informiert.

Jede Lehrkraft der Schule unterschreibt dafür, dass sie die Informationen zum Infektionsschutzgesetz erhalten und gelesen hat.

Meldepflichtige Krankheiten werden sofort ans Sekretariat gemeldet und von dort zum Gesundheitsamt weitergeleitet.

Bei Krankheiten, die einen Schulbesuch untersagen, haben alle Lehrkräfte, besonders die Klassenlehrer/innen, darauf zu achten, dass bei Wiederbesuch der Schule eine entsprechende ärztliche Bescheinigung vorgelegt wird – ansonsten ist der Schulbesuch in geeigneter Form zu untersagen; auf jeden Fall unverzüglich eine Isolierung des Kindes vorzunehmen.

Einmal jährlich ist eine Feuerschutzübung durchzuführen, bei der besonders auf die Einhaltung der Fluchtwege zu achten ist.

Einmal jährlich findet mit dem Schulträger und einem externen Sicherheitsbeauftragten eine Schulbegehung statt.

Bei der Behandlung des Themas „Feuerwehr“ im Sachunterricht ist, wenn möglich, die örtliche Freiwillige Feuerwehr mit einzubeziehen.

5.10 Beratungskonzept:

5.10.1 Schüler/innenberatung:

Jede/r Schüler/in hat Anspruch auf Beratung.

Wenn ein/e Schüler/in Probleme in der Schule hat oder andersartigen Rat sucht, hat er/sie das Recht auf ein Beratungsgespräch mit der/dem entsprechenden Lehrer/in.

Bei Problemen, bei denen der/die Schüler/in meint, die entsprechende Lehrkraft nicht direkt ansprechen zu können, kann er/sie als Vermittler/in die Klassenlehrer/in oder die Schulleitung einschalten.

Die Vermittlungsperson nimmt aber erst Stellung zum Sachverhalt, wenn sie Rücksprache mit dem/der entsprechenden Fachlehrer/in gehalten hat. Ein Dreiparteiengespräch ist vorrangig anzustreben.

Ob ein Beratungsgespräch einer Protokollierung bedarf, entscheidet die angesprochene Lehrkraft, im Zweifelsfall die Schulleitung.

Wenn das Gespräch nicht unmittelbar beim Ansprechen der Lehrkraft/Schulleitung möglich ist, sprechen Lehrkraft/Schulleitung und Schüler/in einen zeitnahen Gesprächstermin ab.

5.10.2 Elternberatung:

Unabhängig von dem jährlichen Elternsprechtag haben Eltern jederzeit Anspruch auf Beratung und ein Recht, sich regelmäßig über den aktuellen Leistungsstand ihres Kindes, bzw. dessen Arbeits- und Sozialverhalten zu informieren.

Jederzeit, bzw. regelmäßig heißt: z.B. einmal im Monat oder nach einer problematischen Leistungskontrolle. Häufigere, direkte Beratung kann ein Lehrkraft nur im hochproblematischen Einzelfall leisten.

Ansprechpartner/in ist grundsätzlich die Fach- oder Klassenlehrer/in.

Die Schulleitung ist erst dann zu involvieren, wenn Eltern meinen, von der/dem Lehrer/in nicht richtig oder ausreichend beraten worden zu sein, bzw. wenn die Schulleitung direkt betroffen ist.

Im erstgenannten Fall nimmt die Schulleitung aber erst nach Rücksprache mit der/dem entsprechende/n Lehrer/in Stellung zum Sachverhalt. Ein Zweiparteiengespräch ist vorrangig anzustreben.

Ein Elternberatungsgespräch kann telefonisch oder direkt stattfinden, dann in der Regel in der Schule.

Evtl. Anrufzeiten sind auf Elternabenden zu klären und sollten von Eltern auch eingehalten werden.

Wenn Eltern um ein Gespräch ersuchen, haben sie keinen Anspruch auf sofortige Durchführung. Ist es nicht möglich, sofort mit den Eltern zu sprechen, trifft die Lehrkraft/Schulleitung eine Terminabsprache.

Die Termine sind grundsätzlich in den Schulvormittag zu legen und nur in Ausnahmefällen in den nachmittäglichen Bereich.

Ob ein Beratungsgespräch einer Protokollierung bedarf, entscheidet die angesprochene Lehrkraft, im Zweifelsfall die Schulleitung.

5.11 Konzept zur Kooperation mit den Kindergärten

Kooperationsvereinbarung über die Zusammenarbeit zwischen dem Ev. Kindergarten St. Nicolai in Oldendorf, dem Ev. Kindergarten “Glück auf“ in Osterwald und der Schule im Saaletal, Grundschule Oldendorf

Zielstellung und Anliegen

Zum Einzugsbereich der Schule im Saaletal gehören die nach unterschiedlichen Konzepten arbeitenden Kindergärten in Osterwald und Oldendorf. Die Kooperation mit den beiden Einrichtungen beschränkte sich bis zum Jahr 2007 auf einige wenige Bereiche. Durch die Teilnahme am „Modellprojekt Brückenjahr“ des Niedersächsischen Kultusministeriums in den Jahren 2007/08 und 2008/09 konnte die Kooperationsarbeit erheblich verbessert werden.

Die Zusammenarbeit zwischen den Kindergärten und der Schule im Saaletal wird seit August 2009 durch eine Kooperationsvereinbarung verbindlich geregelt. Gemeinsames Anliegen der Kooperationspartner ist es, möglichst allen Kindern einen nahtlosen Übergang von dem Kindergarten in die Grundschule zu ermöglichen und sie gezielt auf die Anforderungen in der Grundschule vorzubereiten.

Die Kooperationsvereinbarung beinhaltet neben dem Katalog der Kooperationsmaßnahmen auch eine konkrete Terminplanung sowie die Verpflichtung der Kooperationspartner, die Kooperationsarbeit nach Ablauf eines jeden Brückenjahres zu evaluieren.

Außerdem informieren Schule und Kindergärten in dem gemeinsam erarbeiteten Flyer „Ist unser Kind fit für die Schule?“ zum Thema Schulfähigkeit und Schulreife.

5.12 Sicherheitskonzept der Schule im Saaletal – GS Oldendorf

5.12.1 Gewaltprävention / Ahndung von Gewalt:

Gewalt in der Schule begegnen wir zunächst präventiv wie unter Punkt 1.1.2.3 „Wir pflegen den Erhalt einer gewaltfreien Schule“ unseres Leitbildes beschrieben.

Trotzdem kommt es hin und wieder vor, dass Schüler und Schülerinnen körperliche oder seelische Gewalt gegenüber ihren Mitschülern ausüben.

Jeder Vorfall, der über die harmlose Rangelei hinausgeht, wird geahndet. Unabhängig davon wird ab dem Schuljahr 2012/13 im Religionsunterricht das Präventivprogramm "Faustlos" behandelt.

Ziel einer Ahndung soll es sein, dem gewaltausübenden Kind das Fehlverhalten deutlich zu machen und eine Verhaltensänderung zu bewirken und die übrigen Kinder vor zukünftigen gewalttätigen Übergriffen zu bewahren.

Die Ahndung erfolgt nach den im § 61 Nds. Schulgesetz zur Verfügung stehenden Erziehungs- und Ordnungsmitteln.

5.12.2 Notfallplan bei Feueralarm:

Um die Sicherheit unserer Kinder in einem etwaigen Katastrophenfall zu gewährleisten, wird jedes Jahr eine sog. Feueralarmübung durchgeführt.

Seitens des Schulträgers sind in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Fluchtwege und Sammelplätze festgelegt.

Jeweils im Herbst wird durch den Hausmeister ein Übungs-Feueralarm ausgelöst und Lehrer und Kinder verlassen die Schule auf den gekennzeichneten Fluchtwegen und sammeln sich vor der Schule.

5.12.3 Sicherheit der Schülerinnen und Schüler während des Schulvormittags:

Schüler, Lehrkräfte und Schulpersonal sind für einen konsequenten Umgang mit schulfremden oder unbekannten Personen im Schulgebäude und auf dem Schulgelände, die ein auffälliges Verhalten zeigen, zu sensibilisieren.

Im Rahmen der alljährlichen Belehrungen zum Schuljahresbeginn werden mit den Schülerinnen und Schülern Verhaltensregeln gegenüber fremden Personen besprochen. Selbige Thematik wird dann nochmals im Rahmen des Sexualkundeunterrichts aufgegriffen.

  • Schüler/innen werden angehalten, sofort zu melden, wenn sie von einer fremden Person angesprochen wurden.
  • Schüler werden davor gewarnt, mit unbekannten Personen mitzugehen.
  • Kritische Situationen werden mit den Schülerinnen und Schülern durchgespielt (Rollenspiele).
  • Schüler/innen werden altersgerecht aufgeklärt, was bei einem Verbrechen geschieht.
  • Die Zusammenarbeit zwischen Schule und Eltern wird intensiviert.
  • Eltern werden gebeten, ihr Kind nur bis zum Eingang zu bringen und nicht bis in das Klassenzimmer zu begleiten, um eine bessere Kontrolle über Erwachsene zu erlangen, die sich unbefugt im Schulgebäude aufhalten.
  • Die Vorbildwirkung von Lehrkräften / Erwachsenen ist zu beachten.

5.12.6 Verhalten bei Unwohlsein eines Kindes

Wenn einem Kind im Unterricht so unwohl wird, dass ihm ein Verbleib in der Klasse nicht mehr zugemutet werden kann, versucht die Lehrkraft zunächst einmal die Aufsichtspflicht über ihre Klasse an eine Lehrkraft der Nachbarklasse zu delegieren und kümmert sich um das kranke Kind.

Ist das nicht möglich, schickt die Lehrkraft 2 Kinder ihres Vertrauens in den Kopierraum,

um die Schulassistentin in die Klasse bitten zu lassen.

Ist dort niemand, schauen die beiden, ob das Sekretariat besetzt ist.

Ist auch dort niemand, holen sie das mobile Telefon aus dem Kopierraum.

Finden die Kinder an den genannten Orten eine Person, die nicht in den Unterricht eingebunden ist, nimmt diese das Kind mit zur Krankenliege und entscheidet dort, ob weitere Maßnahmen erforderlich sind.

Wird niemand gefunden, versucht die Lehrkraft zunächst, die Eltern telefonisch zu erreichen.

Wenn das nicht möglich ist, bestellt sie einen Krankenwagen und übergibt das kranke Kind in der Klasse den Rettungskräften. (Da von jeder Klasse die Ankunft des Krankenwagens beobachtet werden kann, können die Rettungssanitäter von einem Kind in die Klasse geholt werden.)

Es ist sicher zu stellen, dass in jedem Klassenbuch eine Telfonliste ist.

Wenn Eltern einen Krankenwageneinsatz vermeiden wollen, sollten sie eine weitere Notfallnummer hinterlegen.

6. Fernbleiben vom Schulbesuch

6.1 Entschuldigtes Fernbleiben vom Schulbesuch

6.1.1 Krankheit

Bei Krankheit eines Kindes haben die Erziehungsberechtigten grundsätzlich sofort, aber spätestens am 3. Krankheitstag die Schule zu informieren.

Nach Ablauf dieser Frist informiert die Klassenleitung die Schulleitung und es werden seitens der Schule Nachforschungen angestellt.

Bei Wiederaufnahme des Schulbesuches wird seitens der Erziehungsberechtigten in mündlicher oder schriftlicher Form eine Rückmeldung über den Krankheitszeitraum an die Klassenleitung gegeben.

Schriftl. Entschuldigungen werden nicht gesammelt.

Die Klassenleitung vermerkt die Rückmeldung lediglich durch e) [entschuldigt] in der Rubrik Fehlzeiten im Klassenbuch.

Eine ärztliche Bescheinigung ist nur erforderlich, wenn ein begründeter Verdacht auf Schulpflichtverletzung vorliegt. Die Entscheidung trifft die Schulleitung (siehe 2.).

6.1.2 Beurlaubung

Die Beurlaubung von Kindern bedarf eines rechtzeitigen, begründenden Antrages seitens der/des Erziehungsberechtigten. Antrag und evtl. Genehmigung sind der Schülerakte beizufügen.

Über Beurlaubungen bis zu einem Schultag im lfd. Schulbetrieb des Schuljahres befindet die Klassenleitung.

Bei Beurlaubungen über einen Tag hinaus und in Verbindung mit Ferienbeginn oder –ende entscheidet die Schulleitung.

Bei „Ferienverlängerungen“ sind sehr strenge Maßstäbe anzulegen und sie sind nur im Ausnahmefall zu genehmigen. (Z.B. schriftl. Bestätigung des Arbeitgebers, dass sonst kein Familienurlaub möglich wäre.) Bei ausländischen Familien, bzw. deutschen Familien mit familiärer Herkunft im Ausland ist großzügiger zu verfahren.

Nachträglich eingereichte Anträge sind grundsätzlich nichtig und die Fehlzeit(en) des Kindes gelten als unentschuldigt.

6.2 Unentschuldigtes Fernbleiben vom Unterricht

Bei unentschuldigtem Fehlen bis zu 3 Tagen werden die Erziehungsberechtigten schriftlich über den Verstoß gegen das Nds. Schulgesetz informiert und darauf hingewiesen, dass im Wiederholungsfall ein Bußgeldverfahren eingeleitet werden kann.

Im Wiederholungsfall wird die Einleitung des Bußgeldverfahrens definitiv schriftlich in Form eines Bescheides angedroht und die Erziehungsberechtigten seitens der Schule dazu verpflichtet, zukünftig bei krankheitsbedingtem Fehlen des Kindes ab dem 3. Tag eine ärztliche Bescheinigung beizubringen.

Bei weiterer Wiederholung wird das Bußgeldverfahren eingeleitet.

Die Klassenleitung vermerkt die Fehlzeiten durch u) [unentschuldigt] in der Rubrik Fehlzeiten im Klassenbuch.

Bei Bedarf kann seitens der Schule ein amtsärztliches Gutachten beim Gesundheitsamt in Hameln beantragt werden, um zu klären, ob Erkrankung oder unentschuldigtes Fernbleiben vom Unterricht Grund für Schulversäumnisse sind (vergl. dazu Mitteil. LSchb. v. 11.07.07).

8. Stundenplan und Unterrichtseinsatz

Die Verantwortung für den Stundenplan trägt die Schulleitung.

10. Schullaufbahnempfehlungen:

Aufgrund der Leistungen und des Arbeitsverhaltens eines Kindes geben wir den Eltern zwei Entscheidungshilfen:

- der Trend zum Halbjahreszeugnis der 4. Klasse

- und die Empfehlung am Ende der 4. Klasse.

Dabei gelten folgende Faustregeln:

(Erklärung: Kernfächer sind Deutsch, Mathematik und Sachunterricht. )

Gymnasium

Kernfächer Durchschnitt 2, kein Fach schlechter als 3;

Gesamtnotendurchschnitt 2 (ausg. Sport, Religion, Werken, Textiles Gestalten) ,

kein Fach schlechter als 3.

Das Arbeitsverhalten sollte möglichst besonderer Anerkennung verdienen, zumindest aber den Erwartungen im vollen Umfang entsprechen.

Realschule

Kernfächer Durchschnitt mindestens 3, kein Fach schlechter als 3.

Gesamtnotendurchschnitt (ausg. Sport, Religion, Werken, Textiles Gestalten) mindestens 3,

kein Fach schlechter als 4.

Das Arbeitsverhalten sollte den Erwartungen möglichst im vollen Umfang entsprechen.

Hauptschule

Kernfächer nicht schlechter als 4;

Gesamtnotendurchschnitt mindestens 3,5 , möglichst keine 5,

Das Arbeitsverhalten sollte den Erwartungen möglichst ohne Einschränkung entsprechen.

Bei einem schlechteren Zeugnis ist mit Problemen auf der Hauptschule zu rechnen.

Arbeitsverhalten

Je höher die Schulform, desto anspruchsvoller sind die diesbezüglichen Erwartungen.

In den Klassen 1 bis 3 wird das Arbeitsverhalten auf einem entsprechenden Beobachtungsbogen dokumentiert, angelehnt an die 5 Abstufungen aus den Zeugnissen:

A) verdient besondere Anerkennung

B) entspricht den Erwartungen in vollem Umfang

C) entspricht den Erwartungen

D) entspricht den Erwartungen mit Einschränkung

E) entspricht nicht den Erwartungen

Auf diesem Beobachtungsbogen beurteilen die Lehrkräfte kontinuierlich die Kinder und durch Addition der Kreuze kommen sie zu einer der fünf Zeugnisbemerkungen.

Dokumentation der Leistungen für den Trend / die Empfehlung

In der 4. Klasse wird nun ein neuer Beobachtungsbogen zum Arbeitsverhalten angelegt.

Hier werden die Gesamtergebnisse aus der 3. Klasse zunächst einmal übertragen.

Im Unterschied zu dem ursprünglichen Bogen soll dieser jetzt Rückschlüsse auf die Schuleignung zulassen.

Am Ende steht dann eine Beurteilung (wie bisher) und zusätzlich eine Schuleignung, die auf das Formblatt Trend / Empfehlung (Folie) gemeinsam mit den Zensuren übertragen wird.

Auf diesem Formblatt geht es jetzt um die Noten und das Arbeitsverhalten und es ist Arbeitsvorlage für die Beschlussfassung in der Konferenz, wobei im Zweifelsfall die Zensuren natürlich mehr Gewicht haben als das Arbeitsverhalten.

Es enthält 2 Ergebnisspalten:

- zum Einen der Trend zum Halbjahr

- zum Anderen die endgültige Empfehlung am Schuljahresende

Im Zweifelsfall muss auch eine individuelle Betrachtung mit einfließen,

  • die ganze Entwicklung in der GS,
  • kann das Kind mehr als es zeigt,
  • ist es durch viel Hilfe schon an seiner Leistungsgrenze usw. .

Bestehen immer noch Zweifel, so wird es auch noch Empfehlungen geben:

  • mit Bedenken im Fach ...
  • oder z.B. mit einem Hinweis wie: „Bei weiterhin positiver Entwicklung im Fach ... ist auch der erfolgreiche Besuch der .... nicht ausgeschlossen.“
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